Maßgefertigte Barrierefreiheit-Beschilderung für öffentliche Einrichtungen und Betriebe
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- In Europa hergestellt

Alle Träger für ein vollständiges Barrierefreiheit-Programm
Von der barrierefreien Parkplatzbeschilderung an der Außenfassade bis hin zu Innentürschildern mit Piktogrammen benötigt jeder Bereich eines öffentlich zugänglichen Gebäudes einen passenden Träger. Gemeinden, Hotellerie, Gesundheitswesen, Industrie und Verkehrsinfrastruktur: Die Anforderungen an barrierefreie Kennzeichnung gemäß Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und BITV erstrecken sich auf alle öffentlich zugänglichen Bereiche.


Werkstoffe und Verfahren für jeden Einsatzbereich
Die Beständigkeit eines Barrierefreiheit-Schilds hängt unmittelbar davon ab, wie gut das gewählte Material zu den Anforderungen des jeweiligen Bereichs passt: UV-Belastung, Feuchtigkeit, Reinigungsintensität, Notwendigkeit taktiler Brailleschrift.
- Lackiertes Aluminium für witterungsbeständige Außenanwendungen
- Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff für Brailleschrift und erhabene Piktogramme
- Acryl für hochwertige Türschilder mit entspiegelter Oberfläche
- Technisches Vinyl für Sicherheitsstreifen auf Glasflächen
Lassen Sie sich von uns die Signalétique produzieren.
Übermitteln Sie uns Ihre Pläne oder Ihr Lastenheft. Unser Konstruktionsbüro analysiert Ihren Bedarf und sendet Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot innerhalb von 4 bis 8 Arbeitsstunden.
Welche Materialien eignen sich für Barrierefreiheit-Schilder mit Brailleschrift?
Worin unterscheiden sich Barrierefreiheit-Schilder für den Außen- und den Innenbereich?
Wie wird die visuelle Einheitlichkeit zwischen Außen- und Innenschildern auf einem Gelände gewährleistet?
Sind Barrierefreiheit-Schilder für intensive Reinigungszyklen in Lebensmittel- oder Medizinbetrieben geeignet?
Ist eine Teilnachrüstung mit einzelnen Schildern möglich?
Das passende Material für barrierefreie Beschilderung je nach Einsatzort
Außenbereich, Innenbereich, Nasszone: unterschiedliche Anforderungen, unterschiedliche Lösungen
Ein Barrierefreiheit-Schild für den Außeneinsatz ist Belastungen ausgesetzt, die im Inneren eines Gebäudes nicht auftreten: intensive UV-Strahlung, Frost-Tau-Wechsel, Niederschlag und starke Temperaturschwankungen. Lackiertes oder eloxiertes Aluminium bewältigt diese Anforderungen dank seiner Korrosionsbeständigkeit und der dauerhaften Stabilität der Oberflächen. Im Innenbereich punktet geschäumtes PVC durch geringes Gewicht und unkomplizierte Montage, während Acryl ästhetisch ansprechende Türschilder mit entspiegelter Oberfläche ermöglicht – besonders vorteilhaft für sehbeeinträchtigte Personen.
Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff als Referenzmaterial für taktile Kennzeichnung
Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff gilt als Standardmaterial für alle Schilder mit taktilen Elementen. Bei der Lasergravur wird die Deckschicht abgetragen und ein kontrastierender Untergrund freigelegt, wodurch Piktogramme und Braillezeichen als dauerhafte Reliefkennzeichnung entstehen – auch ohne direkte Beleuchtung einwandfrei erkennbar. Weder wiederholte Reinigungsvorgänge noch mechanische Beanspruchung beeinträchtigen die Lesbarkeit des Trägers über die Zeit.
Unverzichtbare Träger für ein vollständiges barrierefreies Leitsystem
Ein durchgängiges Orientierungssystem vom Parkplatz bis zu den Sanitärräumen
Ein strukturiertes barrierefreies Leitsystem setzt sich aus mehreren Trägerkategorien zusammen. Eingangs- und Parkplatzschilder übernehmen die Orientierung bereits im öffentlichen Raum; Richtungsbeschilderung führt zu Zugängen, Rampen und barrierefreien Servicestellen; Türschilder kennzeichnen barrierefreie Sanitärräume, Aufzüge und Besprechungsräume; Sicherheitsstreifen sichern Glaswände in Verkehrsbereichen. Jede Trägerkategorie erfordert spezifische Materialien und Fertigungsverfahren.
Einheitliches Erscheinungsbild auf dem gesamten Gelände
Die Konsistenz eines Beschilderungsprogramms beruht auf der Übereinstimmung von Piktogrammen, Farben und Oberflächen zwischen Außen- und Innenserie. Wird die gesamte Fertigung bei einem einzigen Hersteller gebündelt, bleiben Farbreferenzen und Grafikvorlagen von Träger zu Träger identisch – unabhängig davon, welche Materialien je nach Einsatzbereich zum Einsatz kommen.
Fertigungsverfahren und ihre Auswirkung auf die Lesbarkeit
Lasergravur, UV-Digitaldruck, CNC-Fräsung
Lasergravur ist das bevorzugte Verfahren für Brailleschrift und erhabene Piktogramme auf Zweischicht-Kunststoff: höchste Präzision im Zehntel-Millimeter-Bereich, dauerhafte Kennzeichnung ohne Verblassungsrisiko. UV-härtender Digitaldruck sichert die Farbtreue normierter Piktogramme auf Aluminium, Acryl oder PVC bei gleichzeitig hoher UV- und Reinigungsbeständigkeit. CNC-Fräsung kommt bei massiveren Trägern zum Einsatz, die eine tiefe Materialbearbeitung erfordern – insbesondere bei Beschilderungsplatten aus Massivaluminium für anspruchsvolle Umgebungen.
Montage, Pflege und Austausch: den gesamten Lebenszyklus einplanen
Befestigung, Untergrundkompatibilität und vereinfachter Einzelaustausch
Die Befestigung von Barrierefreiheit-Schildern richtet sich nach dem jeweiligen Wanduntergrund: Dübelmontage für Beton- oder Mauerwerksfassaden, hochwertiges doppelseitiges Klebeband für Leichtbauwände, Halteprofil für Glasflächen. Maßgenaue Fertigung erleichtert den Einzelaustausch, ohne dass die gesamte Beschilderung demontiert werden muss. Für die Reinigung vertragen lackiertes Aluminium und gravierter Zweischicht-Kunststoff handelsübliche Reinigungsmittel; Acryl und PVC erfordern lösungsmittelfreie Produkte, um die Oberflächen dauerhaft zu schonen.
Branchenspezifische Anforderungen in der Praxis
Gemeinden, Industrie, Hotellerie, Gesundheitswesen
Bei Gemeinden und Verwaltungsgebäuden umfassen Programme häufig große Stückzahlen mit dem Anspruch auf visuelle Einheitlichkeit über mehrere Liegenschaften hinweg. Im Industriebereich stehen chemische Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber aggressiven Reinigungszyklen im Vordergrund. Die Hotellerie bevorzugt Acryl für Türschilder, da es in Gemeinschaftsbereichen ein hochwertiges Erscheinungsbild vermittelt. Im Gesundheitswesen ist die Verträglichkeit der Materialien mit Desinfektionsprotokollen ein nicht verhandelbares Auswahlkriterium. Die langlebigsten Programme entstehen dort, wo die Materialwahl vorab unter Berücksichtigung aller nutzungsspezifischen Anforderungen jedes einzelnen Bereichs getroffen wurde.
Gesamtverantwortung bei einem einzigen Ansprechpartner
Die Vergabe eines vollständigen Barrierefreiheit-Beschilderungsprogramms an einen einzigen Hersteller vereinfacht das Projektmanagement, minimiert das Risiko visueller Inkonsistenz und erleichtert Nachbestellungen bei schrittweisen Nachrüstungen erheblich. Bewährte Praxis in der Branche ist es, vor der ersten Bestellung eine verbindliche Beschilderungsrichtlinie festzulegen – damit sich jeder gefertigte Träger unabhängig vom jeweiligen Einsatzbereich nahtlos in das Gesamtkonzept einfügt.



