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Maßgefertigte Barrierefreiheit-Beschilderung für öffentliche Einrichtungen und Betriebe

Die Barrierefreiheit-Beschilderung umfasst sämtliche Träger zur Orientierung, Kennzeichnung und Absicherung für mobilitätseingeschränkte Personen in öffentlich zugänglichen Gebäuden und auf Industriegeländen. Eingangsschilder aus lackiertem Aluminium, Türschilder mit taktiler Brailleschrift, Sicherheitsstreifen auf Glasflächen, Richtungshinweise: Jeder Träger erfüllt präzise Vorgaben hinsichtlich Kontrast, Lesbarkeit und Beständigkeit. Otypo stellt das gesamte Sortiment in einem einheitlichen Fertigungsprozess her und sichert damit die visuelle Konsistenz vom ersten Außenschild bis zur letzten Innenplatte.
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Einsatzbereiche barrierefreier Beschilderung im Überblick
Anwendungen

Alle Träger für ein vollständiges Barrierefreiheit-Programm

Von der barrierefreien Parkplatzbeschilderung an der Außenfassade bis hin zu Innentürschildern mit Piktogrammen benötigt jeder Bereich eines öffentlich zugänglichen Gebäudes einen passenden Träger. Gemeinden, Hotellerie, Gesundheitswesen, Industrie und Verkehrsinfrastruktur: Die Anforderungen an barrierefreie Kennzeichnung gemäß Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und BITV erstrecken sich auf alle öffentlich zugänglichen Bereiche.

Herstellungsverfahren für barrierefreie Beschilderung
Fertigung von Barrierefreiheit-Schildern im Betrieb

Werkstoffe und Verfahren für jeden Einsatzbereich

Die Beständigkeit eines Barrierefreiheit-Schilds hängt unmittelbar davon ab, wie gut das gewählte Material zu den Anforderungen des jeweiligen Bereichs passt: UV-Belastung, Feuchtigkeit, Reinigungsintensität, Notwendigkeit taktiler Brailleschrift.

  • Lackiertes Aluminium für witterungsbeständige Außenanwendungen
  • Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff für Brailleschrift und erhabene Piktogramme
  • Acryl für hochwertige Türschilder mit entspiegelter Oberfläche
  • Technisches Vinyl für Sicherheitsstreifen auf Glasflächen
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Welche Materialien eignen sich für Barrierefreiheit-Schilder mit Brailleschrift?

Erhabene Brailleschrift lässt sich nicht auf allen Trägermaterialien realisieren. Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff und Acryl bieten die erforderliche Materialstärke, um die durch Lasergravur oder CNC-Fräsung entstehenden Erhebungen aufzunehmen. Dünnes Aluminium, selbstklebende Vinyle oder dünnwandiges PVC sind für dieses Verfahren nicht geeignet. Die Materialauswahl sollte daher bereits zu Beginn der Programmplanung festgelegt werden, sofern taktile Schilder vorgesehen sind.

Worin unterscheiden sich Barrierefreiheit-Schilder für den Außen- und den Innenbereich?

Im Außenbereich eingesetzte Barrierefreiheit-Schilder müssen UV-Einwirkung, Feuchtigkeit und erheblichen Temperaturschwankungen standhalten. Lackiertes oder eloxiertes Aluminium sowie Polymervinyle sind hierfür die geeigneten Werkstoffe. Für den Innenbereich sind leichtere Materialien wie geschäumtes PVC oder Acryl ausreichend, vorausgesetzt, die Anforderungen an den visuellen Kontrast werden eingehalten und entspiegelte Oberflächen gewählt, die die Lesbarkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gewährleisten.

Wie wird die visuelle Einheitlichkeit zwischen Außen- und Innenschildern auf einem Gelände gewährleistet?

Die visuelle Konsistenz eines Barrierefreiheit-Programms ergibt sich aus der konsequenten Verwendung derselben Farbpalette, einheitlicher normierter Piktogramme und einer abgestimmten Oberflächengestaltung auf allen Trägern. Die zuverlässigste Methode besteht darin, die gesamte Fertigung bei einem einzigen Hersteller zu bündeln: Außen- und Innenserie werden mit identischen Farbreferenzen und denselben Grafikvorlagen produziert – auch wenn die Materialien je nach Einsatzbereich variieren.

Sind Barrierefreiheit-Schilder für intensive Reinigungszyklen in Lebensmittel- oder Medizinbetrieben geeignet?

Lackiertes Aluminium und gravierbarer Zweischicht-Kunststoff vertragen die in diesen Bereichen üblichen Reinigungsmittel und Flächendesinfektionsmittel. Acryl und geschäumtes PVC reagieren hingegen empfindlich auf bestimmte Lösungsmittel und konzentrierte Chlorprodukte. In Lebensmittel- oder Medizinumgebungen muss die Materialwahl zwingend auf die vor Ort eingesetzten Reinigungsprodukte abgestimmt werden, um eine vorzeitige Beschädigung der Kennzeichnung zu verhindern.

Ist eine Teilnachrüstung mit einzelnen Schildern möglich?

Otypo fertigt sowohl Kleinserien als auch vollständige Programme. Eine schrittweise Nachrüstung – etwa einzelne zu ersetzende Türschilder oder ein neu zu produzierendes Eingangsschild – ist problemlos umsetzbar. Die maßgenaue Anfertigung macht jede Nachbearbeitung vor Ort überflüssig und garantiert ein sauberes Ergebnis direkt ab der Montage. Diese Flexibilität ist besonders bei stufenweisen Nachrüstungen oder beim Einzelersatz nach Beschädigungen von Vorteil.

Das passende Material für barrierefreie Beschilderung je nach Einsatzort

Außenbereich, Innenbereich, Nasszone: unterschiedliche Anforderungen, unterschiedliche Lösungen

Ein Barrierefreiheit-Schild für den Außeneinsatz ist Belastungen ausgesetzt, die im Inneren eines Gebäudes nicht auftreten: intensive UV-Strahlung, Frost-Tau-Wechsel, Niederschlag und starke Temperaturschwankungen. Lackiertes oder eloxiertes Aluminium bewältigt diese Anforderungen dank seiner Korrosionsbeständigkeit und der dauerhaften Stabilität der Oberflächen. Im Innenbereich punktet geschäumtes PVC durch geringes Gewicht und unkomplizierte Montage, während Acryl ästhetisch ansprechende Türschilder mit entspiegelter Oberfläche ermöglicht – besonders vorteilhaft für sehbeeinträchtigte Personen.

Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff als Referenzmaterial für taktile Kennzeichnung

Gravierbarer Zweischicht-Kunststoff gilt als Standardmaterial für alle Schilder mit taktilen Elementen. Bei der Lasergravur wird die Deckschicht abgetragen und ein kontrastierender Untergrund freigelegt, wodurch Piktogramme und Braillezeichen als dauerhafte Reliefkennzeichnung entstehen – auch ohne direkte Beleuchtung einwandfrei erkennbar. Weder wiederholte Reinigungsvorgänge noch mechanische Beanspruchung beeinträchtigen die Lesbarkeit des Trägers über die Zeit.

Unverzichtbare Träger für ein vollständiges barrierefreies Leitsystem

Ein durchgängiges Orientierungssystem vom Parkplatz bis zu den Sanitärräumen

Ein strukturiertes barrierefreies Leitsystem setzt sich aus mehreren Trägerkategorien zusammen. Eingangs- und Parkplatzschilder übernehmen die Orientierung bereits im öffentlichen Raum; Richtungsbeschilderung führt zu Zugängen, Rampen und barrierefreien Servicestellen; Türschilder kennzeichnen barrierefreie Sanitärräume, Aufzüge und Besprechungsräume; Sicherheitsstreifen sichern Glaswände in Verkehrsbereichen. Jede Trägerkategorie erfordert spezifische Materialien und Fertigungsverfahren.

Einheitliches Erscheinungsbild auf dem gesamten Gelände

Die Konsistenz eines Beschilderungsprogramms beruht auf der Übereinstimmung von Piktogrammen, Farben und Oberflächen zwischen Außen- und Innenserie. Wird die gesamte Fertigung bei einem einzigen Hersteller gebündelt, bleiben Farbreferenzen und Grafikvorlagen von Träger zu Träger identisch – unabhängig davon, welche Materialien je nach Einsatzbereich zum Einsatz kommen.

Fertigungsverfahren und ihre Auswirkung auf die Lesbarkeit

Lasergravur, UV-Digitaldruck, CNC-Fräsung

Lasergravur ist das bevorzugte Verfahren für Brailleschrift und erhabene Piktogramme auf Zweischicht-Kunststoff: höchste Präzision im Zehntel-Millimeter-Bereich, dauerhafte Kennzeichnung ohne Verblassungsrisiko. UV-härtender Digitaldruck sichert die Farbtreue normierter Piktogramme auf Aluminium, Acryl oder PVC bei gleichzeitig hoher UV- und Reinigungsbeständigkeit. CNC-Fräsung kommt bei massiveren Trägern zum Einsatz, die eine tiefe Materialbearbeitung erfordern – insbesondere bei Beschilderungsplatten aus Massivaluminium für anspruchsvolle Umgebungen.

Montage, Pflege und Austausch: den gesamten Lebenszyklus einplanen

Befestigung, Untergrundkompatibilität und vereinfachter Einzelaustausch

Die Befestigung von Barrierefreiheit-Schildern richtet sich nach dem jeweiligen Wanduntergrund: Dübelmontage für Beton- oder Mauerwerksfassaden, hochwertiges doppelseitiges Klebeband für Leichtbauwände, Halteprofil für Glasflächen. Maßgenaue Fertigung erleichtert den Einzelaustausch, ohne dass die gesamte Beschilderung demontiert werden muss. Für die Reinigung vertragen lackiertes Aluminium und gravierter Zweischicht-Kunststoff handelsübliche Reinigungsmittel; Acryl und PVC erfordern lösungsmittelfreie Produkte, um die Oberflächen dauerhaft zu schonen.

Branchenspezifische Anforderungen in der Praxis

Gemeinden, Industrie, Hotellerie, Gesundheitswesen

Bei Gemeinden und Verwaltungsgebäuden umfassen Programme häufig große Stückzahlen mit dem Anspruch auf visuelle Einheitlichkeit über mehrere Liegenschaften hinweg. Im Industriebereich stehen chemische Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber aggressiven Reinigungszyklen im Vordergrund. Die Hotellerie bevorzugt Acryl für Türschilder, da es in Gemeinschaftsbereichen ein hochwertiges Erscheinungsbild vermittelt. Im Gesundheitswesen ist die Verträglichkeit der Materialien mit Desinfektionsprotokollen ein nicht verhandelbares Auswahlkriterium. Die langlebigsten Programme entstehen dort, wo die Materialwahl vorab unter Berücksichtigung aller nutzungsspezifischen Anforderungen jedes einzelnen Bereichs getroffen wurde.

Gesamtverantwortung bei einem einzigen Ansprechpartner

Die Vergabe eines vollständigen Barrierefreiheit-Beschilderungsprogramms an einen einzigen Hersteller vereinfacht das Projektmanagement, minimiert das Risiko visueller Inkonsistenz und erleichtert Nachbestellungen bei schrittweisen Nachrüstungen erheblich. Bewährte Praxis in der Branche ist es, vor der ersten Bestellung eine verbindliche Beschilderungsrichtlinie festzulegen – damit sich jeder gefertigte Träger unabhängig vom jeweiligen Einsatzbereich nahtlos in das Gesamtkonzept einfügt.

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