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Fase-Finish für professionelle Schilderung

Das Fase-Finish ist eine Kantenform, die mittels CNC-Fräsung hergestellt wird: Die Schmalseite des Schildes wird rundum mit einer geneigten Facette – üblicherweise 45° – abgetragen. Diese Fertigungswahl eliminiert scharfe Kanten, wertet die Schnittkante des Trägermaterials auf und verleiht dem Schild ein unmittelbar wahrnehmbares, edles Erscheinungsbild. Einsetzbar bei Aluminium, PMMA, zweischichtigem Schichtstoff, Messing und Edelstahl, fügt sich dieses Finish sowohl in anspruchsvolle Industrieumgebungen als auch in Büro- oder Hotelbereiche ein.
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Einsatzbereiche des Fase-Finish bei Schildern
Anwendungen

Ein Finish, das in verschiedensten Branchen überzeugt

Ob bei der Kennzeichnung von Schaltschränken in der Industrie oder bei Türschildern im Hotelbereich – das Fase-Finish setzt sich überall dort durch, wo die wahrgenommene Qualität der Kante ebenso bedeutsam ist wie der Inhalt des Schildes.

Es erfüllt die ästhetischen Anforderungen von Büro- und Hotelbereichen ebenso wie die funktionalen Anforderungen von Produktionsumgebungen – ohne Einbußen bei der Langlebigkeit.

CNC-Fräsverfahren für das Fase-Finish
Fertigung von Schildern mit Fase-Finish

CNC-Kantenfräsung: ein bewährtes Verfahren für alle Trägermaterialien

Die Fase entsteht durch kontrollierten Materialabtrag per CNC-Fräsung mit einem Fasenfräser. Der Winkel ist über den gesamten Umfang konstant und in Serie reproduzierbar. Bei PMMA erzeugt ein nachgelagertes Polieren einen Kristalleffekt; bei Schichtstoff tritt die Kernfarbe des Materials sichtbar hervor.

  • Standardwinkel 45°, gleichmäßig über die gesamte Kantenlänge
  • Wählbares Oberflächenfinish: matt, halbglänzend oder poliert je nach Substrat
  • Anwendbar auf Aluminium, PMMA, zweischichtigem Schichtstoff, Messing und Edelstahl
  • Auf die Oberflächenbehandlung von Metallen abgestimmte Arbeitsreihenfolge
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Kann die Fase nach dem Fräsen bei PMMA-Türschildern poliert werden?

Ja. Bei PMMA lässt sich die gefaste Kante im Anschluss an die Fräsung polieren, um einen glänzenden Kristalleffekt zu erzielen, der die Transparenz des Werkstoffs betont. Diese ergänzende Bearbeitung eignet sich besonders für Empfangs-, Tür- oder Namensschilder in Büro- oder Hotelbereichen, die ein hochwertiges Erscheinungsbild anstreben.

Ist das Fase-Finish auf sämtlichen Schildwerkstoffen umsetzbar?

Die Fase lässt sich auf den meisten gängigen Hartsubstraten in der Schilderung anwenden: Aluminium, PMMA, zweischichtige Schichtstoffe, Messing und Edelstahl. Winkel und Oberflächenfinish variieren je nach Materialhärte und eingesetztem Fräswerkzeug. Weiche oder wenig steife Kunststoffe eignen sich nicht für diesen Fräsvorgang.

Welcher Unterschied besteht zwischen einer Fase vor oder nach der Oberflächenbehandlung von Metall?

Eine Fase, die vor dem Eloxieren oder Lackieren gefräst wird, erhält auf der gesamten Oberfläche einschließlich der Kante einen gleichmäßigen Schutz. Erfolgt die Fräsung nach der Behandlung, liegt das blanke Metall an der Kante frei – in Innenbereichen vertretbar, in feuchten oder korrosiven Umgebungen jedoch bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen, da der Kantenschutz die Lebensdauer des Schildes maßgeblich beeinflusst.

Wird durch die Fase die gravierbare Fläche oder die Lesbarkeit des Schildes beeinträchtigt?

Nein. Das Fase-Finish betrifft ausschließlich die periphere Schmalseite des Schildes. Die Hauptfläche bleibt vollständig erhalten und steht uneingeschränkt für Lasergravur, CNC-Textfräsung, UV-Druck oder andere Kennzeichnungsverfahren zur Verfügung. Weder die Nutzfläche noch die Lesbarkeit des Inhalts werden durch die Fase beeinträchtigt.

Hat das Fase-Finish Einfluss auf die Befestigung oder Montage des Schildes?

Die Fase verändert die üblichen Befestigungsarten nicht: Schraubbefestigung, doppelseitiges Klebeband oder Nieten bleiben weiterhin kompatibel. Sie verfeinert jedoch den sichtbaren Rand des Schildes geringfügig, was zu beachten ist, wenn das Schild bündig an einem Rahmen, einem Profil oder einer Montagenut angebracht werden soll.

Fase-Finish in der Schilderung: Grundlagen und Fertigungsaspekte

Eine Kantengeometrie mit technischer und gestalterischer Bedeutung

Beim Fase-Finish handelt es sich um eine geneigte Facette, die per CNC-Fräsung an der peripheren Schmalseite eines Schildes erzeugt wird – unter Einsatz eines Fasenfräsers. Der übliche Winkel liegt bei 45°, kann aber je nach gewünschtem Ergebnis angepasst werden. Es geht dabei weder um eine Oberflächenveredelung noch um ein dekoratives Element: Es ist eine bewusste Fertigungsentscheidung, die die Kantengeometrie verändert, scharfe Kanten beseitigt und die Gesamtwirkung des Schildes wesentlich beeinflusst. In der Praxis zeigt sich, dass dieser Aspekt in der Planungsphase häufig unterschätzt wird – obwohl er sowohl die wahrgenommene Qualität als auch die langfristige Kantenhaltbarkeit maßgeblich bestimmt.

Fase und einfache Entgratung: ein wichtiger Unterschied

Die Fase verläuft durchgehend und gleichmäßig über den gesamten Umfang des Schildes. Eine einfache Entgratung im engeren Sinn bezeichnet hingegen eine punktuelle Gratentfernung – oft manuell ausgeführt. In der professionellen Schilderung setzt das Fase-Finish eine vollständige CNC-Bearbeitung mit konstantem Winkel und gleichmäßiger Facettenfläche voraus, was es klar von einer bloßen Entgratung unterscheidet.

CNC-Kantenfräsung: Ablauf und Ergebnisse nach Werkstoffen

Aluminium, Messing und Edelstahl: die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist ausschlaggebend

Bei metallischen Trägermaterialien verleiht das gefaste Aluminiumschild ein sorgfältiges industrielles Erscheinungsbild, das sich besonders für Typenschilder und Maschinenkennzeichnungsschilder eignet. Wird die Fase vor dem Eloxieren oder Lackieren gefräst, schützt die Oberflächenbehandlung die Kante gleichmäßig. Erfolgt die Fräsung nach der Behandlung, liegt das blanke Metall an der Kante frei – in trockenen Innenbereichen vertretbar, in feuchten oder korrosiven Umgebungen jedoch von Beginn an einzuplanen. Bei Messing und Edelstahl gilt dieselbe Logik: Die Abfolge der Arbeitsschritte entscheidet über den dauerhaften Kantenschutz.

PMMA und zweischichtiger Schichtstoff: ausgeprägte visuelle Effekte

Bei PMMA-Schildern mit Fase erzeugt ein Polieren der Kante nach der Fräsung einen glänzenden Kristalleffekt, der in der hochwertigen Empfangs- und Türschilderung sehr gefragt ist. Bei zweischichtigem Schichtstoff hebt die Fase die Kernfarbe des Materials hervor und erzeugt einen farbigen Rand, der den Schildumriss visuell stärkt – ein Argument, das sowohl in der industriellen Gravierschilderung als auch in der Büroschilderung geschätzt wird.

Einsatzbereiche: Wann empfiehlt sich das Fase-Finish?

Industrie, Energie und Lebensmittelverarbeitung

In der Industrieschilderung müssen Maschinenkennzeichnungsschilder und Typenschilder den Anforderungen an Lesbarkeit und Kennzeichnungsbeständigkeit genügen – entsprechend den einschlägigen DIN-Normen. Das gefaste Finish reduziert den Kantenverschleiß in Produktionsumgebungen, widersteht wiederholten Stößen zuverlässiger und erleichtert die Reinigung – keine scharfen Kanten, die Rückstände ansammeln, was sich nahtlos in die Hygieneprotokolle der Lebensmittel- und Pharmaindustrie einfügt.

Büro, Hotel und öffentliche Einrichtungen

In Büro- oder Hotelbereichen verleiht das 45°-Fase-Finish Türschildern, Namensschildern und Empfangsschilderung ein architektonisch durchdachtes Erscheinungsbild – ohne aufwendige dekorative Oberflächen. Die gefaste Facette reflektiert Licht anders als eine gerade Kante und verleiht dem Schild eine sofort wahrnehmbare visuelle Präsenz, selbst bei gängigen Trägermaterialien.

Beständigkeit und Pflege von Schildern mit gefaster Kante

Haltbarkeit in Abhängigkeit vom Einsatzbereich

Die Lebensdauer eines maßgefertigten gefasten Schildes hängt von der richtigen Werkstoffwahl sowie von der korrekten Abfolge der Fräs- und Oberflächenbehandlungsschritte ab. In korrosiven oder feuchten Umgebungen kann eine ungeschützte Metallkante schneller degradieren als die Hauptfläche: Dieser Punkt ist bereits in der Projektplanung zu berücksichtigen. Bei PMMA und Schichtstoff ist die gefaste Kante durch das Material selbst von Natur aus geschützt und weist diese Einschränkung nicht auf.

Laufende Pflege und Konformität mit den Anforderungen dauerhafter Kennzeichnung

Das Fehlen scharfer Kanten vereinfacht die Reinigung mit Tüchern oder handelsüblichen Reinigungsmitteln, ohne Haken- oder Beschädigungsrisiko am Rand. In Industrieumgebungen fordern die bewährten Praktiken dauerhafter Kennzeichnung eine Identifikation, die Vibrationen, wiederholten Reinigungen und intensivem Gebrauch standhält – Anforderungen, die auch in den einschlägigen DIN-Normen verankert sind: Das Fase-Finish in Verbindung mit einem geeigneten Trägermaterial erfüllt diese Anforderungen, ohne Abstriche beim visuellen Erscheinungsbild. Auf Basis zahlreicher Projekte in der Fertigungsindustrie und im Energiesektor empfehlen wir, die Reihenfolge der Arbeitsschritte vor jeder Bestellung auf behandeltem Metall gemeinsam mit der Werkstatt abzustimmen.

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